Heizung




Elektrische Energie sparen und Stromverbrauch senken im Haus und im Haushalt
Strom - Tipps zum Energiesparen von Elektroenergie in Deutschland mit Berechnen des Energieverbrauch

Deutschland steht beim Energieverbrauch an 5.Stelle in der Welt. Vor Deutschland ist nur noch die USA, die ehemaligen Staaten der Sowjetunion, China und Japan. Davon geht 1/4 des Energieverbrauch auf die Privathaushalte zurück. Dabei hat die BRD bei der Energieherstellung vier Prozent an Ausstoß von Kohlendioxid im Vergleich zur übrigen Welt. Übrigens, so viel setzt ganz Afrika nicht frei!

Energieeffizienzklassen bei Elektrogeräten
Elektrische Energie zu sparen heißt für uns Verbraucher auch Geld zu sparen. Und wer hat schon Geld zu verschenken!
Die Haushaltgeräte in unserer Wohnung werden größtenteils mit Strom betrieben. Das ist zum Beispiel die Waschmaschine, der Wäschetrockner, der Kühlschrank, der Fernseher, der Grill und viele Geräte mehr. Die meisten Geräte sind schon einige Jahre alt und haben nicht unbedingt einen günstigen Stromverbrauch. Das Energiesparen geht schon beim Neukauf los. Daher sollten Sie bei der Anschaffung von Neugeräten auf das Energieetikett achten, was bei vielen Elektrogeräten laut Energieverbrauchskennzeichnungsgesetz EnVKG Pflicht ist, da es die Energieeffizienzklasse anzeigt. Dieses Etikett ist beim Verkauf vom Händler an bestimmten Haushaltgeräten im Verkaufsraum anzubringen. Das Energieetikett zeigt auf, ob der Energieverbrauch hoch, mittel oder niedrig ist. Dabei gibt es die Energieeffizienzklassen A, B, C, D, E, F und G, wobei A niedriger Verbrauch und G hoher Verbrauch an Energie bedeutet. In den letzten Jahren wurden dann noch A+ bis A++ als Energieklassen für besonders sparsame Geräte eingeführt.
Die Kennzeichnungspflicht mit dem Energieetikett gilt für Haushaltsgroßgeräte wie Kühlgeräte, Gefriergeräte, Waschmaschinen, Wäschetrockner, Elektroherde, Lampen für das Haus und den Haushalt sowie Klimageräte (Stand 2004). Es ist aber zu beachten, dass diese Klassen vor 10 Jahren eingeteilt wurden. Unterdessen gehören die meisten Haushaltgeräte (aber nicht alle!) zu den verbrauchsärmeren Energieeffizienzklassen, da sich die Technik im Laufe der Zeit weiterentwickelt hat. Vor einer Neuanschaffung sollte man sich genau erkundigen, ob das Gerät die Klasse A+ oder A++ hat, da selbst Geräte mit der Klasse A, niedriger Verbrauch, nicht den geringsten Verbrauch haben. Auf mehrere Jahre hochgerechnet kommen bei größeren Geräten mit schlechter Energieeffizienzklasse stattliche Mehrverbrauchskosten an Elektroenergie zusammen.


Elektrische Energie sparen bei Haushaltgeräten
Kühlgeräte und Gefriergeräte
Kühlgeräte und Gefriergeräte sind am Stromverbrauch in Ihrem Haus oder Haushalt ungefähr zu 20% beteiligt. Ausschlaggebend für den Stromverbrauch Ihrer Kühl - und Gefriergeräte ist die die Häufigkeit des Öffnens der Gerätetür und der damit verbundenen Wärmeeindringung in den Kühl - und Gefrierraum und der Aufstellungsort des Gerätes, welcher nicht zu warm sein sollte. Direkte Sonneneinstrahlung sollte unbedingt vermieden werden.

Anregungen zur Senkung des Verbrauchs an Strom:
• Erhitzte Lebensmittel nur abgekühlt in den Kühlschrank stellen oder im Gefrierschrank einfrieren.
• Schadhafte Türdichtungen sofort austauschen, hoher Energieverlust möglich.
• Aufstellung der Kühl- und Gefriergeräte in wenig oder gar nicht beheizten Räumen, z.B. Gefrierschrank im Keller.
• Geräte nicht in die Nähe von Herden und Heizkörpern stellen, direkte Sonneneinstrahlung vermeiden.
• Temperaturen im Kühlschrank bei +7°C und im Gefrierschrank bei -18°C reichen völlig aus.
• Übersichtlich eingeräumte Geräte verhindern ein zu langes Öffnen der Gerätetür, dass verhindert das Eindringen von warmer Luft (muss wieder abgekühlt werden) und feuchter Luft (Vereisung des Kühlaggregates wird beschleunigt).
Wenn Sie in Ihren verdienten Urlaub fahren, können Sie den Temperaturregler im Kühlschrank auf eine niedrige Stufe einstellen oder bei längerer Abwesenheit ganz ausschalten. Dann müssen Sie aber den ausgeschalteten Kühlschrank leerräumen und offen lassen, da sonst Gerüche und Schimmel im Inneren entstehen können. Das Gleiche gilt für den Gefrierschrank.

Lebensmittel, die sehr wasserhaltig sind, beschleunigen im Geräteinnenraum die Bildung von Reif an den Kühlflächen, was den Energieverbrauch entsprechend der Reifdicke stark ansteigen lässt.
Daher folgende Empfehlungen für Sie:
• Lebensmittel nur abgedeckt in den Kühlschrank stellen oder nur gut verpackt in den Gefrierschrank legen.
• Gerätetür nur kurz öffnen, um wenig feuchte Luft reinzulassen.
• Regelmäßig die Geräte abtauen.
• Das Kühl- und Gefriergerät muss für das außenliegende Aggregat genügend Lüftung erhalten, um die entstandene Wärme vom Geräteaggregat ordentlich abführen zu können. Der Abstand von der Wand sollte ausreichend groß sein, um einen Wärmestau zu vermeiden. Schauen Sie dazu in die Bedienungsanleitung des Kühlschranks oder des Gefrierschranks.
Die Größe und Bauart Ihres Kühl - oder Gefriergerätes sollte Ihren Bedürfnissen angepasst sein. Zu große Geräte kühlen zu viel "leere Luft" mit und verbrauchen so unnötig mehr Strom.

Gas- und Elektroherd
Da im Kraftwerk nur etwa 34% der ursprünglich eingesetzten Energie zur Stromgewinnung in Strom umgewandelt wird, kocht der Gasherd wesentlich umweltfreundlicher als der Elektroherd. Beim Kochen sollten Sie Töpfe und Pfannen mit geeigneten Deckel verschließen, um die Wärme nicht ungenutzt entweichen zu lassen. Außerdem dauert beim Kochen ohne Deckel der Kochvorgang länger und es wird mehr elektrische Energie verbraucht. Zum Kochen sollte man nur so viel Wasser nehmen, wie unbedingt notwendig, je weniger Wasser zum garen genommen wird, um so weniger muss erhitzt werden. Gemüse und Kartoffeln müssen nicht unbedingt beim Garen in reichlich bemessenem Wasser schwimmen, es genügen wenige Zentimeter aus. Mit einem Schnellkochtopf sparen Sie bis zu 50% elektrische Energie!
Beim Elektroherd muss darauf geachtet werden, dass die Töpfe ebene Böden haben, um den Energieübergang von der Herdplatte zum Topf so effektiv wie möglich zu halten. Dabei immer darauf achten, dass die Herdplattengröße mit der Kochtopfgröße übereinstimmt, damit keine ungenutzte Wärme seitlich in den Raum entweicht. Beim Elektroherd sollte man die Höchstleistung nur am Anfang einstellen, beim Garen reichen die niedrigeren Stufen meistens aus. Der Elektroherd kann schon kurz vor der Beendigung des Kochvorgangs ausgeschalten werden, da sich die Herdplatten nur langsam abkühlen.
Das Energiesparen beginnt bei einer Neuanschaffung, indem dem Gasherd gegenüber dem Elektroherd der Vorzug gegeben wird. Die Verbrauchsmengen sind zwar ungefähr gleich, die Energieverluste von der Stromerzeugung aber größer. Gas ist etwas billiger und die Restwärmeverluste sind deutlich kleiner.
Ist kein Gasanschluss in Ihrer Wohnung oder im Haus vorhanden, sollte man sich einen modernen Elektroherd mit Glaskeramik - Kochstelle und automatischer Erkennung des Kochtopfes anschaffen. Das Kochfeld schaltet dann automatisch aus, wenn kein Topf darauf steht.

Waschmaschine
Die Waschmaschine sollte nur voll beladen betrieben werden. Trotz einer Mengenautomatik bei neueren Waschmaschinen, die den Wasser - und Stromverbrauch mengenabhängig reguliert, wäscht eine voll beladene Waschmaschine am günstigsten. In den meisten Fällen reicht für eine normal verschmutzte Wäsche 60°C Waschtemperatur aus. Das erbringt eine 30%-ige Einsparung gegenüber einer Waschtemperatur von 95°C.

Wäschetrockner
Der Wäschetrockner ist sehr energieintensiv und verbraucht viel Elektroenergie. Die Alternative ist das Trocknen der Wäsche im Freien, das ist billiger, umweltfreundlicher und gut für den eigenen Geldbeutel. Im Winter kann die Wäsche im Keller oder auf dem Dachboden aufgehangen werden. Ein paar kleine Tipps: Kaufen Sie sich einen 25-Watt - Zimmerventilator und stellen Sie diesen so auf, das der Luftstrom zwischen den Wäschestücken hindurchweht. Dadurch wird an die vorbeiströmende Luft Wasser abgegeben und die Wäsche ist im Winter schneller trocken. Wäsche, welche dazu noch sehr gut vorher geschleudert wurde, verkürzt den Trocknungsvorgang. Außerdem wird die Wäsche durch den Luftstrom weich und glatt wie im Wäschetrockner.

Glühlampe
Die einfache Glühlampe, auch Glühbirne genannt, hat einen hohen Energieverlust bei der Erzeugung des Lichtes. Es wird mehr als 90% des aufgenommenen Strom nutzlos in Wärme umgewandelt. Die Leuchtstofflampen und Energiesparlampen haben einen viel besseren Wirkungsgrad, um Licht zu erzeugen.

Energiesparlampen
Der Energieverbrauch von Energiesparlampen ist 80% weniger als bei normalen Glühlampen. Die Benutzung von Energiesparlampen, Kompakt-Leuchtstofflampen, eignet sich dort, wo das Licht für längere Zeit angeschalten wird. Bei kurzzeitigem Ein- und Ausschalten wird mehr elektrische Energie verbraucht und die Lebensdauer der Energiesparlampen verkürzt sich.
Bei den Energiesparlampen gibt es den Warmstarter, der erst nach dem Aufheizen mit Verzögerung Licht abgibt und den Kaltstarter, der sofort ohne Elektrodenvorheizung Licht erstrahlen lässt. Kaltstarter verschleißen schneller und verkraften weniger Schaltvorgänge.
Glühlampen haben eine Lebensdauer von ca. 1000 Stunden. Die Lebensdauer von Energiesparlampen liegt so zwischen 8000 und 12000 Betriebsstunden.
Beachten Sie den EU - Energieaufkleber auf der Lampenverpackung. Neben der Energieverbrauchsklasse kann auch die Nenn-Lebensdauer ausgewiesen sein. Dieser EU - Energieaufkleber muss auf jeder Verkaufspackung aufgedruckt sein!


Machen sie doch einfach für sich zu Hause oder für Ihre Firma einmal eine Überprüfung der Stromverbräuche Ihrer Elektrogeräte. Verbraucherzentralen oder Energieversorgungsunternehmen verleihen Strommessgeräte (meist kostenlos), mit denen Sie den genauen Verbrauch im eingeschalteten Betrieb und im Stand by Modus Ihrer Geräte messen können. Dann tragen Sie die Messwerte im folgenden Formular ein und klicken auf Berechnen und Sie sehen sofort, wo in Ihrem Haus, Haushalt oder Ihrer Firma noch finanzielle Einsparpotentiale sind. Berechnen ohne Grund- und Zählergebühren.

 Ihr persönlicher Verbrauchskostenrechner mit den Werten des Stromverbrauchs Ihrer Geräte:
 Werte eintragen und auf "Berechnen" klicken, dann wird der Jahresstromkostenbetrag errechnet

 Elektrogerät, Lampe:
 Watt   Stunden am Tag eingeschalten   Cent (Strompreis pro kWh) 

  Ergebnis: Euro (reine Stromverbrauchskosten im Jahr ohne Grundgebühren)




Leerlaufverluste im Haus und im Haushalt
Immer mehr Elektrogeräte verursachen einen Stromverbrauch, obwohl sie ausgeschalten sind:
• nach dem Normalbetrieb schalten Geräte in den Stand by Modus um, um in Bereitschaft für den schnelleren Weiterbetrieb zu sein
• die Geräte verbrauchen Elektroenergie, obwohl sie scheinbar über einen Hauptschalter ausgeschaltet wurden, z.B. PCs, Drucker, TV, Videogeräte u.v.m.
• oder Steckernetzteile ohne Schalter.

Der Netzschalter schaltet nicht völlig das Gerät aus, wenn er auf der Niederspannungsseite des Gerätes eingebaut wurde. Daher sollte man immer in der Betriebsanleitung unter den Technischen Daten nachschauen, ob es eine Angabe zum Stromverbrauch im Leerlauf gibt. Im Jahr kommen in einem durchschnittlich ausgestatteten Haus oder Haushalt um die 100 Euro und mehr an ungenutztem Strom zusammen.
Auch über Ihre Heizungsanlage können Sie Elektroenergie sparen, wenn Sie Ihren Kessel über das Bedienfeld auf Sommerbetrieb umstellen. Dadurch werden von vorn herein nur die Warmwasser - Ladepumpen für den Warmwasserspeicher aktiviert, die Heizungspumpen bleiben dagegen ausgeschalten.
Auf die Schliche kommen Sie dem unnützen Stromverbrauch durch ein Stromverbrauchsmessgerät, auch Energiekostenmonitor genannt. Dabei wird das Gerät an die Steckdose und daran dann das Elektrogerät gesteckt. Man kann am Verbrauchsmessgerät den Stromverbrauch ablesen, egal, ob das Elektrogerät ein- oder ausgeschalten ist. Die Energiekostenmonitore sind in Baumärkten käuflich zu erhalten oder man leiht sie sich bei Verbraucher - und Energieberatungsstellen oder bei seinen Stadtwerken aus.

Noch ein paar Tipps:
Mit einem Vorschaltgerät zum Beispiel bei Ihrem Fernseher können Sie Elektroenergie im ausgeschalteten Zustand sparen, die Fernbedienung ist aber weiterhin zum Einschalten des TV-Gerätes nutzbar. Das Vorschaltgerät trennt automatisch beim Ausschalten des Hauptgerätes, z.B. TV oder PC u.a., den Stromfluss, erkennt aber, wenn das Hauptgerät wieder eingeschalten wurde und die Elektroenergie fließt wieder. Fragen Sie Ihren Stromversorger, manchmal gibt es bei einer solchen Anschaffung was dazu. Und wenn Sie dazu noch den Stromtarif Ihres Stromanbieters mit anderen in Deutschland vergleichen, können Sie nochmals bis zu 30% Ihrer Stromkosten sparen. Dazu gibt es unten auf dieser Internetseite einen Stromrechner! Und für Ihre Gasheizung gibt es auch günstigeres Erdgas für Deutschland über den Gasrechner! Ihre Haushaltskasse wird sich freuen!


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kWh/Jahr 
Kundengruppe Haushalt Gewerbe
PLZ
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Gas-Jahresverbrauch kWh/Jahr
Heizleistung (Eigene Gasheizgeräte/-kessel) kW
Kundengruppe     


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